MATTHIAS KOZIOROWSKI

 TENOR

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matthias koziorowski (1)

„Matthias Koziorowski füllt diese Rolle aus mit grandios strahlender, heldentenoraler Stimme, mühelos und souverän geführt, auch im Pianissimo tragend – einfach betörend! Dazu ist er spielfreudig, immer seines fordernden Parts gerecht werdend.“ Das Opernglas, Ausgabe 07/2018 „Neues vom Tage“ Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
„Als einer der Stars des Abends tat sich Matthias
Koziorowski hervor, der Richard Wagners Arie
"Winterstürme wichen dem Wonnemond" aus
der Oper "Die Walküre" stimmgewaltig, sowie als
Abschluss des Konzerts Franz Lehárs Ohrwurm
"Dein ist mein ganzes Herz" mit Schmelz
und Schmalz zum Klingen brachte."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.04.2012
Operngala der Folkwang UdK Essen

VITA
Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. KS Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er ferner durch Meisterkursbesuche bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren. Derzeit wird er von Prof. Susanne Schimmack betreut.
Matthias Koziorowski Tenor
A Brunostr. 22 / 45130 Essen
T 0163 8665511
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www.matthiaskoziorowski.de
Sprachkenntnisse:
- deutsch, englisch und französisch fließend
- italienisch und spanisch Grundkenntnisse
Ein TV-Porträt des NDR finden Sie bei YouTube unter dem Suchbegriff „Matthias Koziorowski NDR“
Ab der Saison 2018/19 gehört er dem Ensemble der Oper Halle an und ist hier unter anderem als Max (Der Freischütz), Vasco da Gama (L’Africaine) und Guido Bardi (Eine florentinische Tragödie) in einer Inszenierung von Tobias Kratzer zu erleben. Weitere Verpflichtungen in Halle umfassen Fritz (Die Großherzogin von Gerolstein) sowie alternierend das Tenor-Solo in einer szenischen Version von Giuseppe Verdis Requiem. Gastengagements führen Herrn Koziorowski in der aktuellen Spielzeit außerdem mit Verdis Requiem nach Lübeck, als Hexe (Hänsel und Gretel) erneut an die Staatsoperette Dresden sowie als Solist in Dvoraks Stabat Mater ans Theater Heidelberg.
Von 2015 bis 2018 gehörte der junge Tenor dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin an und sang dort unter anderem Cassio (Otello), den 1. Fremden (Der Vetter aus Dingsda), Bob Boles (Peter Grimes), den schönen Herrn Hermann (Hindemiths „Neues vom Tage“), Tony (West Side Story) sowie Freddy (My fair Lady) und die vier Diener-Partien in „Hoffmanns Erzählungen“. Bereits in seiner ersten Saison wurde er für seine dortigen Leistungen mit dem renommierten Nachwuchspreis „Conrad-Ekhof-Preis der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin e.V.“ ausgezeichnet.
Noch während seines Studiums wurde er 2012 für zwei Jahre als Mitglied des jungen Ensembles ans Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert und übernahm in dieser Zeit Partien in „Das Land des Lächelns“, „Albert Herring“, „Pique Dame“, „Der Rosenkavalier“, „Anatevka“ und „On the town“. In Hochschulproduktionen wurde er außerdem als Remendado (Carmen), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Danilo (Die lustige Witwe) besetzt. Zeitgleich war er für drei Spielzeiten ständiger Gast der Oper Kiel und stand hier als Fatty (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Merkur (Orpheus in der Unterwelt) und Hans Scholl (Die weiße Rose) auf der Bühne. Im Sommer 2013 war Herr Koziorowski zudem erster Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang bei den dortigen Opernfestspielen die vier Diener in „Hoffmanns Erzählungen“. Während seiner gesamten Studienzeit bestand außerdem ein besonders enges Verhältnis zum Essener Aalto Theater. Dort stand Herr Koziorowski in zahlreichen Kinderopern als Solist auf der Bühne, sang beispielsweise Tamino in einer „Kinder-Zauberflöte“, den Prinzen in „Dornröschen“ und die Hexe in einer adaptierten Fassung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Ferner verkörperte er hier Ladas in „The Greek Passion“ und war außerdem administrativ, als Theaterpädagoge und Leiter der Statisterie, tätig.
Weitere Gastengagements führten den jungen Tenor bisher als Monostatos ans Theater Hagen, als Hexe an die Staatsoperette Dresden sowie als Fatty (Mahagonny) ans Theater Koblenz. Am Theater Lübeck war er als Cassio (Otello), Brighella (Ariadne auf Naxos), Uldino (Attila) und in der Partie des ersten Choristen (Der ferne Klang) engagiert. Mit den Operettenpartien Caramello (Eine Nacht in Venedig) und Eisenstein (Die Fledermaus) gastierte er bei den Bergischen Sinfonikern.
Herr Koziorowski ist auch im Konzertbereich aktiv und übernahm bereits mehrfach das Tenor Solo in Beethovens 9ter Sinfonie. Zuletzt auf Einladung von Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern. Außerdem sang er bis dato unter anderem den Schwan in Carmina Burana, Mozarts Requiem, Haydns Schöpfung, Mendelssohns Lobgesang und Mahlers Lied von der Erde. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn bisher ins Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Essen, in den Berliner Dom, die Düsseldorfer Tonhalle und in die Elbphilharmonie.
Stand: August 2018

PRESSE
„Der Tenor von Matthias Koziorowski hatte Kraft und strahlte prachtvoll in der Höhe, ein wahrlich schöner Herr Hermann und brillant kitschig beim Verführversuch von Laura.“ Neue Musik Zeitung, 08.05.2018 / „Neues vom Tage“ Staatstheater Schwerin
„Bei den kleineren Partien stach besonders Matthias Koziorowski als stimmgewaltiger und klangschöner Cassio hervor.“ Das Opernglas, Ausgabe 11/2017 / „Otello“ Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
„Matthias Koziorowski gibt eine beeindruckende Hexe […] In der Partie der Knusperhexe sorgt Matthias Koziorowski für Aufruhr. Seine Hexe ist jene Art Schauer-Diva, vor der sich Kinder fürchten und über die Erwachsene lachen können.“ Dresdner Neuste Nachrichten, 05.12.2017 / „Hänsel und Gretel“ Staatsoperette Dresden
„Tenor Matthias Koziorowski überzeugte mit einer großen, warmtönenden Stimme voller Strahlkraft, bei gleichzeitig perfekter Diktion […]"
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 03.02.2015 / Beethoven 9 im Konzerthaus Dortmund
„Die Höhepunkte des Konzertes lieferten die beiden Gesangssolisten, die Sopranistin Stephanie Elliott und der Tenor Matthias Koziorowski. [...] Matthias Koziorowski begeisterte die Zuhörer u. a. in „O sole mio“ oder Verdis berühmter Arie „La donna e mobile“ mit deutlicher Intonation und kraftvollem Ton."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 09.01.2017 / Neujahrskonzert der Herner Symphoniker
„Wie er als Diener Franz den Herren rauskehrt, als Cochenille arrogant über die Bühne schwänzelt und als Pitichinaccio furchterregende Grimassen schneidet, hat große Klasse."
Tagesspiegel, 06.08.2013 / „Hoffmanns Erzählungen“ Kammeroper Schloss Rheinsberg
„Bei den Männern stach besonders Tenor Matthias Koziorowski hervor, der mit einer bemerkenswerten Intensität die Arien und Rezitative des König Salomo sang“
Rheinische Post, 15.10.2013 / „König Salomo“ Kulturforum Moers
„ […] ganz groß: Matthias Koziorowski als smarter August Kuhbrot mit tenoralem Glanz und Schmelz […]“
Ostsee Zeitung, 16.11.2015 / „Der Vetter aus Dingsda“ Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
„Auch kleinere Partien waren sehr gut besetzt, etwa mit Matthias Koziorowski als schneidigem Ladas“
Das Opernglas, Ausgabe 11/2015 / „The Greek Passion“ Aaltotheater Essen
„Optimal besetzt sind auch die beiden Gesangspartien…… Von der säuselnden Selbstvergewisserung bis zum heldischen Aufbegehren erhält Hans Scholl durch ihn (Matthias Koziorowski) enorm starkes Profil.“
Kieler Nachrichten, 09.07.2015 / „Die weiße Rose“ Oper Kiel
„Matthias Koziorowski sorgte mit seinem flexiblen Spieltenor und den witzigen Couplets für grandios humoristische Momente“
Das Opernglas, Ausgabe 12/2016 / „Les contes d’Hoffmann“ Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
„Bei den weiteren Solosängern und –Sängerinnen war der Tenor Matthias Koziorowski hervorzuheben. Er modulierte seine kraftvolle Stimme sehr fein und setzte sich auch gegen die Klangfülle des Orchesters mühelos durch.“
Neue Ruhr Zeitung, 02.10.2013 / „König Salomo“ Willibordidom Wesel

REPERTOIRE
Oper / Operette:
- R. Benatzky; Im weißen Rössl - Dr. Siedler
- L. Bernstein; West Side Story - Tony
- J. Bock; Anatevka - russischer Sänger / Fedja
- G. Bizet; Carmen - Remendado
- B. Britten; Albert Herring - Mr. Upfold
- B. Britten; Peter Grimes - Bob Boles
- G. Gershwin; Porgy and Bess - Sportin’ Life
- P. Hindemith; Neues vom Tage - Der schöne Herr Hermann
- E. Humperdinck; Dornröschen - Prinz
- E. Humperdinck; Hänsel und Gretel - Hexe
- E. Humperdinck; Schneewittchen - Prinz
- E. Kálmán; Die Csárdásfürstin - Edwin & Boni
- E. Künneke; Der Vetter aus Dingsda - August Kuhbrot (1. Fremder)
- F. Lehár; Das Land des Lächelns - Ein Obereunuch / Onkel Chang
- F. Lehár; Die Lustige Witwe - Danilo
- F. Loewe; May fair Lady - Freddy Eynsford-Hill
- B. Martinu; The Greek Passion - Ladas
- G. Meyerbeer; L’Africaine - Vasco da Gama
- W. A. Mozart; Bastien und Bastienne - Bastien
- W. A. Mozart; Die Entführung a. d. Serail - Pedrillo
- W. A. Mozart; Don Giovanni - Don Ottavio
- W. A. Mozart; Die Zauberflöte - Monostatos / 1. Geharnischter / Tamino (in Auszügen)
- J. Offenbach; Die Großherzogin von Gerolstein - Fritz
- J. Offenbach; Hoffmanns Erzählungen - 4 Diener
- J. Offenbach; Orpheus in der Unterwelt - Merkur
- C. Orff; Der Mond - Erzähler
- F. Schreker; Der ferne Klang - Der 1. Chorist
- J. Strauss; Eine Nacht in Venedig - Caramello
- J. Strauss; Die Fledermaus - Alfred & Eisenstein
- R. Strauss; Ariadne auf Naxos - Offizier / Tanzmeister / Brighella / Scaramuccio
- R. Strauss; Die ägyptische Helena - Da Ud
- R. Strauss; Der Rosenkavalier - italienischer Sänger / Tierhändler & Wirt
- R. Strauss; Salome - 1. Jude / 3. Jude
- G. Verdi; Attila - Uldino
- G. Verdi; Otello - Cassio
- G. Verdi; La Traviata - Gastone
- R. Wagner; Der fliegende Holländer - Steuermann
- R. Wagner; Tristan und Isolde - junger Seemann / Hirte
- K. Weill; Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Fatty
- F. Zabel; Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt - Der singende Erzähler
- U. Zimmermann; Die weiße Rose - Hans Scholl
- C. M. v. Weber; Der Freischütz - Max

Partien in Vorbereitung:
- L. Janáček; Jenufa - Števa Buryja
- W. A. Mozart; Idomeneo - Idomeneo
- F. Poulenc; Dialogues des Carmélites - Chevalier de la Force
- S. Prokofjew; Die Liebe zu den drei Orangen - Prinz
- B. Smetana; Die verkaufte Braut - Hans
- R. Strauss; Arabella - Matteo
- R. Strauss; Salome - Narraboth
- P. I. Tschaikowsky; Eugen Onegin - Lensky
- G. Verdi; Macbeth - Macduff
- G. Verdi; Nabucco - Ismaele

Konzert:
- J. S. Bach; Weihnachtsoratorium (Evangelist)
- L. v. Beethoven; Chorfantasie
- L. v. Beethoven; C-Dur Messe
- L. v. Beethoven; Sinfonie Nr. 9
- L. v. Beethoven; Christus am Ölberge
- A. Bruckner; Te Deum
- B. Chilcott; St. John Passion (Evangelist)
- A. Dvorak; Harmoniemesse
- A. Dvorak; Requiem
- A. Dvorak; Stabat Mater
- J. Haydn; Die Schöpfung
- G. F. Händel; Messias
- G. Mahler; Das Lied von der Erde
- L. S. Meinardus; König Salomo
- F. Mendelssohn-Bartholdy; Elias
- F. Mendelssohn-Bartholdy; Lobgesang
- W. A. Mozart; Requiem
- W. A. Mozart; Vesperae solemnes de confessore
- C. Orff; Carmina Burana
- G. Puccini; Missa di gloria
- C. Saint-Saëns; Oratoire de Noël
- F. Schubert; Lazarus (Partie des Nathanael)
- G. Verdi; Requiem

 


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